So strukturierst Du Deinen Lernalltag: Tipps für Erststudenten

Viele Erststudenten gehen mit dem Mindset in ihr Studium, dass das Ganze schon irgendwie laufen wird. Schließlich hat das während der Schulzeit ja auch geklappt. Doch das Studium kann nicht mit der Schule verglichen werden, denn es handelt sich um ein anderes Lernmodell. Deswegen solltest Du Dein Studentenleben – auch in Zeiten des digitalen „Corona-Studium“ – schon von Beginn an nach Deinen eigenen Wünschen gestalten.

1. Du darfst niemals vergessen, warum Du eigentlich studierst

Es ist tatsächlich wahr, dass man eine ganze Menge an Zeit in das Studium investieren muss, um Erfolg verzeichnen zu können. Deine Einstellung ist das A und O, und deswegen solltest Du diese Lernzeit unbedingt ernst nehmen. Der Unialltag ist oft anstrengend. Aufgrund dessen kann es vorkommen, dass Du manchmal nicht mehr weißt, weshalb Du überhaupt angefangen hast.

In solchen Momenten solltest Du Dich daran erinnern, dass Du zunächst einmal das Privileg hast, Dir selbst auszusuchen, was Du aus Deinem Leben machst. Versuche außerdem, zu den Anfängen zurückzukehren und Dir Deine Motivation wieder zu beschaffen. Weißt Du noch, wie aufgeregt und entschlossen Du am Anfang Deines Studiums warst?

2. Plane Dein Studium

Hierbei ist es egal, ob Du ohnehin immer alles planst oder doch eher in den Tag hineinlebst. Natürlich bietet Dir die eine Charaktereigenschaft einen großen Vorteil. Denn im Studium kann ein orientierungsloses Verhalten zu größeren Problemen führen, als Du vielleicht zu Anfang erwartest. Du übersiehst vielleicht interessante Fächer, verpasst wichtige Termine und Deine Prüfungen können chaotisch werden.

Deswegen lohnt es sich immer, am Studienanfang einen Plan für die Zeit an der Uni zu erstellen. Mit diesem Plan kannst Du Deinen Studienverlauf selbst bestimmen und Deine Freiheiten als Student viel besser nutzen. Dieser Plan sollte als roter Faden fungieren, der Dich locker und zielgerichtet durch das Studium führt und Dir das tägliche Arbeiten erleichtert.

3. Zeitorganisation ist der Schlüssel zum Erfolg

Es ist zwar für Studenten von Vorteil, intelligent und gut im auswendig lernen zu sein. Während Deiner Schulzeit mögen Dir diese Attribute bestimmt die ein oder andere gute Note eingebracht haben, doch wie bereits erwähnt ist das Studium eine „andere Hausnummer“. Es ist sehr wichtig, selbstständig das eigene Studentenleben geschickt zu organisieren und den Überblick zu behalten.

Niemand wird Dir diese Aufgaben mehr abnehmen. Du wirst nicht aufmerksam von Deinen Professoren überwacht, diese Rolle musst Du nun für Dich selbst übernehmen. Die Uni liefert Dir lediglich die Inhalte und das Wissen, was Du dann daraus machst ist eine andere Sache. Deswegen solltest Du Dir von Anfang an klarmachen, dass Du nun eigenverantwortlich für Deine Leistung arbeiten musst.

4. Beherrsche die Kunst der klugen Zeiteinteilung

Als Student hat man nur sehr wenig Zeit. Mit Vorlesungen, Büchern und Übungen, Studentenjobs, dem eigenen Haushalt und Prüfungen bleibt nicht viel Freizeit übrig. Der Fokus muss also auf die richtigen Dinge gelegt werden, um produktiv zu studieren. Die freien Ressourcen, die Dir zur Verfügung stehen, solltest Du klug einteilen. Denn planst Du Deine Zeit geschickt ein und im Voraus, hast Du sofort mehr Freizeit und ein entspannteres Studium gleich mit.

5. Lernen mit System

Diesen Tipp hat vermutlich jeder schonmal gehört, doch die wenigsten setzen ihn tatsächlich um. Einfach drauf los zu lernen wird langfristig keinerlei nachhaltigen Entwicklungen bewirken. Man braucht eine Lösung, mit der man die Unmengen an Stoff schnell und gut in den Kopf bekommt. Du benötigst also eine Lernstrategie, an der Du Dich festhalten kannst, wenn es mal wieder alles zu viel wird.

Doch das richtige System für Dich selbst muss Du erstmal finden. Dafür gibt es keine universelle Antwort. Deswegen ist es ratsam, so früh wie möglich mit dem „Finden“ anzufangen und verschiedene Lernmethoden für Dich auszuprobieren. Ob Technik oder analog, morgens oder abends, in der Gruppe oder allein, all diese Dinge sind sehr individuell einzuteilen (und sicher zurzeit auch Corona-abhängig). 

6. Die Macht der Gewohnheit

Es ist wahr, dass Gewohnheiten Deinen Alltag bestimmen werden. Einmalaktionen mögen vielleicht für einen kurzfristigen Motivationsschub sorgen, doch langfristig gesehen bringen sie rein gar nichts. Planst Du allerdings über das Semester hinweg Deine Schritte und gehst jede Prüfungsvorbereitung strategisch an, wird Deine Leistungskurve wahrscheinlich ansteigen.

Versuche daher, Dir Verhaltensmuster, die dem Studium Gutes tun, anzueignen. Besonders als Studienanfänger solltest Du konsequent sein und Dir produktive Gewohnheiten antrainieren. Das erfordert zwar viel Geduld, lohnt sich aber im Endeffekt. Nur durch ständige Wiederholung und Übung verankern sich die Strategien schließlich in Deinem Unterbewusstsein und werden zu einer einfachen Gewohnheit.

 

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